Rettet den Spatz!

„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun...“ – Scheckübergabe an die „Aktion Hessen hilft“

Albert-Schweitzer-Schule spendet über 9.000 Euro an das Projekt Ukrainehilfe

Juli 2022

Scheckübergabe.jpeg

Endlich war es soweit: Am Mittwoch, 20.07.2022, versammelte sich die gesamte Schulgemeinde auf dem Schulhof, um dem Vorsitzenden und Mitbegründer der „Aktion Hessen hilft“, Tobias Greilich, feierlich einen Scheck zu überreichen. Begonnen hatte das Ganze bereits im Mai im Rahmen des Schulfestes zum Motto „Eine Welt für alle – Alle für eine Welt“. Hier war es den Schülerinnen und Schülern wichtig, zum Ausdruck zu bringen, was ein gelingendes Zusammenleben aller Menschen auf der Welt ausmacht: eine umweltbewusste, nachhaltige, aber eben auch friedliche Welt. Nach einer dem Fest vorangegangenen Friedensaktion mit Texten, Musik und einer Luftballonaktion auf dem Schulhof wollten die Kinder nun unbedingt selbst aktiv werden, um Geld für die Menschen in der Ukraine zu sammeln. Schnell war man sich einig, dass ein Spendenlauf zugunsten der „Aktion Hessen hilft – Hilfsprojekt Ukrainehilfe“ organisiert werden soll. So wurden fleißig Sponsoren gewonnen, die die Kinder für jede gelaufene Runde rund um die Berliner Allee unterstützten. Und die Kinder aller Jahrgangsstufen liefen und liefen, so dass letztlich ein unglaublicher Betrag von 9.042,62 € zusammengekommen ist. „Ich möchte mich bei euch Kindern, aber auch bei euren Eltern und Familien bedanken, die ja auch dazu beigetragen haben, dass so eine enorme Summe zustande gekommen ist“, freute sich Greilich, der sich nun schon seit über 30 Jahren ehrenamtlich für die „Aktion Hessen hilft“ engagiert. Die stellvertretende Schulleiterin, Sandra Held, bedankte sich ebenso bei den Kindern und dem gesamten Team ihrer Schule: „Es ist großartig zu sehen, wie man gemeinsam etwas erreichen kann, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt.“

Im Anschluss stand Greilich den KlassensprecherInnen im Schülerparlament noch für alle Fragen der Kinder zur Verfügung. „Wie kommt das Geld in die Ukraine?“, „Was macht ihr genau mit den Spendengeldern?“ oder „Wer passt auf, dass keiner von euch das Geld für sich behält?“, waren Fragen, die die Kinder interessierten. Gut zu wissen, dass da alles in guten Händen ist. Am beeindruckendsten war allerdings die Antwort des Ehrenamtlichen auf die Frage „Warum machst du diese Arbeit?“: „Ich mache das, weil es mir ein unglaublich gutes Gefühl gibt, wenn ich anderen Menschen helfen kann. Das macht mich glücklich!“ Und so waren auch die Kinder der Albert-Schweitzer-Schule sehr glücklich, dass mit ihrer erlaufenen Spende weitere Hilfstransporte in die Ukraine ermöglicht werden können.

Februar 2022

"Die höchste Erkenntnis,

zu der man gelangen kann,

ist die Sehnsucht nach Frieden."

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Albert Schweitzer

Der Krieg in der Ukraine, mitten in Europa, schockiert uns alle sehr. 
Das Leid der vielen Menschen im Kriegsgebiet und auf der Flucht bewegt uns.    

Es verunsichert und belastet aber auch unsere Grundschulkinder. 
Wir alle nehmen Anteil, machen uns Sorgen und fühlen mit den Menschen,

die unmittelbar vom Krieg betroffen sind. 
Wir wollen uns für den Frieden stark machen und gemeinsam Zeichen setzen,

denn alle Menschen haben das Recht auf Schutz vor Gewalt. 

 

Wir wünschen uns Frieden für alle Menschen auf der ganzen Welt!
 
Alle Menschen - und ganz besonders die Kinder - haben das Recht,

sicher und geborgen in Frieden miteinander zu leben!
 

In vielen Klassen wurde und wird behutsam über das Thema Krieg gesprochen.

Wir wollen auch weiterhin die Fragen der Kinder aufgreifen und ihnen Sicherheit geben, über ihre

Gefühle sprechen zu können. Dafür nehmen wir uns auch Zeit, führen nach Bedarf individuell Gespräche über die Sorgen und Ängste einzelner Kinder.  Dabei liegt es uns am Herzen, den Kindern durch ein angstfreies Zusammenleben das Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln.

Im Schülerparlament wurden bereits Ideen ausgetauscht und über mögliche Hilfsaktionen

gesprochen. Wir als Schule wollen uns für den Frieden einsetzen und dafür werben, dass alle

Menschen unbesehen ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe friedlich miteinander leben können und sich gegenseitig achten. 

Auf die Frage, was Frieden bedeutet, antworteten die Erstklässler eindrucksvoll:
- eine liebe Familie zu haben
- keinen Krieg auf der Welt
- keine Toten und Verletzten                                                                                                                                                                             - Freundschaft

- dass es allen Menschen gut geht

- Hilfe und Schutz
- Ruhe und Sicherheit 


Und so hoffen wir alle, dass der Krieg in der Ukraine schnell beendet wird

und alle wieder in Frieden geborgen und sicher leben können!

Taube.png